Kunst:Die Epoche der Freude ist vorbei

Lesezeit: 5 min

Kunst: Letztes Jahr musste sie wegen Corona verschoben werden, dieses Jahr wird die Biennale in Venedig vom Krieg in der Ukraine überschattet. Beide Krisen dürften die Weltkunstausstellung prägen, die am Samstag beginnt. Der russische Pavillon bleibt nach Rückzug des künstlerischen Teams leer.

Letztes Jahr musste sie wegen Corona verschoben werden, dieses Jahr wird die Biennale in Venedig vom Krieg in der Ukraine überschattet. Beide Krisen dürften die Weltkunstausstellung prägen, die am Samstag beginnt. Der russische Pavillon bleibt nach Rückzug des künstlerischen Teams leer.

(Foto: La Biennale di Venezia)

Was bleibt von der Idee der Weltkunstschau in diesem kriegerischen Frühjahr übrig? Einige Überlegungen anlässlich der beginnenden Biennale in Venedig.

Von Catrin Lorch

Es ist Frühling, das öffentliche Leben beginnt, die Museen sind vielerorts voll. Deutsche Häuser verzeichnen täglich einen Besucherandrang wie sonst nur an Schlechtwettersamstagen im Herbst. Das Kunstpublikum hat offensichtlich nicht, wie befürchtet, den Besuch von Ausstellungen über die Jahre der Pandemie verlernt. Und die Saison hätte groß werden können: Es ist Kunstjahr. Weil die Biennale in Venedig, die wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben wurde und diese Woche startet, nur das erste ist von vielen Großereignissen. Im Juni wird die Documenta Fifteen folgen, die nur alle fünf Jahre stattfindende Weltkunstschau, nach der Berlin Biennale und vor der Manifesta, die als europäische Wanderausstellung in diesem Jahr in Pristina gastiert.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Essen in der liebe
Essen und Trinken
»An Mahlzeiten lässt sich ablesen, ob eine Beziehung glücklich ist«
Boy jumping from rock, 03.11.2016, Copyright: xJLPHx, model released, jumping,hobby,low angle view,danger,adventure,chil
Entwicklungspsychologie
"Um Mut zu entwickeln, brauchen Kinder zuallererst ein sicheres Fundament"
Couple in love; trennung auf probe
Beziehung
"Bei einer Trennung auf Probe kann man Luft holen"
Agota Lavoyer
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
"Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen"
Vizepräsident Mike Pence in seinem Versteck während des Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Die Randalierer verpassten ihn nur um wenige Meter.
Anhörung zum Sturm aufs US-Kapitol
"Eine akute Gefahr für die amerikanische Demokratie"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB