Biennale in Sinop:Unter den vier Vulkanen

Lesezeit: 4 min

Biennale in Sinop: Postkarten–Grüße aus der glücklichsten Stadt der Türkei: Roland Stratmanns „Everything clearly“ (2017) ist ein Bekenntnis zur Peripherie.

Postkarten–Grüße aus der glücklichsten Stadt der Türkei: Roland Stratmanns „Everything clearly“ (2017) ist ein Bekenntnis zur Peripherie.

(Foto: Ingo Arend)

Bäcker und Köhler helfen gerne mit, bei der zeitgenössischen Kunst: Die Biennale im Küstenort Sinop zeugt vom Beharrungsvermögen der türkischen Zivilgesellschaft. Im vergangenen Jahr wegen des Putschs abgesagt, feiert sie ihr Jubiläum in diesem Sommer.

Von Ingo Arend

"It's worth taking a vacation here. You can see everything clearly." Auf den ersten Blick sieht das aus wie eine klassische Urlaubsbotschaft. Und doch spürt man da einen Unterton in dem Satz, der in blauen Buchstaben auf dem Kunstwerk an der rissigen Wand einer alten Eisfabrik prangt. Der Berliner Künstler Roland Stratmann hat Einwohner der kleinen Küstenstadt Sinop am Schwarzen Meer gebeten, ihm Postkarten ihrer Heimat zu senden und ihm etwas über ihr Leben und ihre Träume zu erzählen. 120 Kartengrüße hat er zu einer Bild-Installation zusammengefügt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Salatsauce
Essen und Trinken
Die unterschätzte Kunst der Salatsauce
Cropped hand holding mirror with reflection of eye; selbstzweifel
Beziehung
"Es gibt keinen perfekten Zustand der Selbstliebe"
Corona
"Wir werden die Wiesn bitterböse bereuen"
Generationengerechtigkeit
Diese jungen Leute müssen exakt gar nichts
Entertainment
"Was wir an Unsicherheit und Komplexen haben, kann ein krasser Motor sein"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB