Beyoncé in Köln:Glitzernde Kampfansage

Beyoncé in Köln: Ikonen sind Künstlerinnen oder Künstler, die die Hoffnungen und Sehnsüchte ihrer Zeit nicht nur verkörpern und aufführen, sondern sie auch noch erweitern: Sängerin Beyoncé bei ihrem Konzert in Köln.

Ikonen sind Künstlerinnen oder Künstler, die die Hoffnungen und Sehnsüchte ihrer Zeit nicht nur verkörpern und aufführen, sondern sie auch noch erweitern: Sängerin Beyoncé bei ihrem Konzert in Köln.

(Foto: Andrew White)

Zwischen Haute-Couture-Modenschau und Straßenschlägerei: die brillante, hochpolitische Show von Sängerin Beyoncé in Köln.

Von Jakob Biazza, Köln

Irgendwer müsste womöglich schnell auf den Buzzer hauen und auflösen: "Beyoncé, nackt. Beinahe zumindest." Aber niemand buzzert und deshalb wird auf der gigantischen Videoleinwand, die fast die gesamte Rückseite der Bühne ausfüllt, jetzt also Kachel um Kachel wie bei Memory gewendet, was, wie einst beim Promiraten im Privatfernsehen der ausgehenden 90er-Jahre, immer mehr des noch in Teilen verdeckten Motivs preisgibt.

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