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Bettina Wegner im Interview:"Die Heimat ist ein für alle Mal weg"

Bettina Wegner

"Ich sage bis heute noch 'hier' und 'drüben'" - Bettina Wegner zu Hause in Berlin-Frohnau.

(Foto: Regina Schmeken)

Die Liedermacherin Bettina Wegner wuchs in der DDR auf. 1968 verteilte sie für ihre Überzeugungen Flugblätter und landete im Gefängnis. Im Interview erklärt sie, warum sie heute keine Lieder mehr schreibt und auch, warum Deutschland ihr gerade Angst macht.

Von Jens Bisky und Lothar Müller

Es ist nicht weit vom nördlichen Berliner Ortsteil Frohnau bis zum Brandenburger Umland. Bettina Wegner lebt hier seit 1983, seit sie von den Behörden der DDR vor die Wahl gestellt wurde, ins Gefängnis zu gehen oder ausgebürgfert zu werden. Die Liedermacherin teilt ihr kleines Haus unweit der S-Bahn-Station mit einer Katze. Im Flur hängen alte Plakate von Musikern und Schriftstellern. Eben ist ihr der "Deutsche Musikautorenpreis der Gema" zugesprochen worden. Der Musiker und Schriftsteller Sven Regener, Mitglied der Jury, würdigt sie "kompromisslose und klare Künstlerin, die konsequent und gegen alle Widerstände ihren eigenen künstlerischen und politischen Weg ging." Seit ihrer Abschiedstournee im Jahr 2007 gibt Bettina Wegner keine Solokonzerte mehr, tritt aber immer wieder mit Freunden auf. Im Sessel ihres Hauses in Frohnau gibt sie Auskunft über ihre aktuelle Weltsicht und raucht dabei gelegentlich eine Zigarette.

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