OperClowns des Untergangs

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Beckett ist auch immer Zirkus – oder hier in Berlin die großartige Skulptur eines Riesenrads.
Beckett ist auch immer Zirkus – oder hier in Berlin die großartige Skulptur eines Riesenrads. (Foto: Monika Rittershaus)

Alles geht zu Ende? Noch nicht: György Kurtágs Beckett-Oper „Fin de partie“ an der Berliner Staatsoper.

Von Wolfgang Schreiber

Die trostloseste, die berühmteste Clownerie der Weltliteratur, Samuel Becketts apokalyptisch-absurdes Untergangsmelodram „Fin de partie“, zu Deutsch „Endspiel“, beginnt mit einem Staccato der Ausweglosigkeit: „Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende.“ Sagt Clov zu Hamm, dem im Rollstuhl sitzenden Blinden und Gelähmten – lustige Solisten eines traurigen Herr-und-Knecht-Duos. Hamms Eltern, Nagg und Nell, die ihre Beine verloren haben, hausen in zwei Mülltonnen. Vier Menschen als die Überlebenden einer zerfallenen Zivilisation der Menschheit. Eine tragische Komödie.

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