TheaterDer Krieg kann uns mal

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„Viele im Westen sind naiv. Sie glauben, der Krieg sei weit weg, etwas im Fernsehen, das nicht ganz real ist. Aber von Berlin nach Kiew sind es mit dem Flugzeug eine Stunde und zwanzig Minuten“: der ukrainische Theaterregisseur Stas Zhyrkov.
„Viele im Westen sind naiv. Sie glauben, der Krieg sei weit weg, etwas im Fernsehen, das nicht ganz real ist. Aber von Berlin nach Kiew sind es mit dem Flugzeug eine Stunde und zwanzig Minuten“: der ukrainische Theaterregisseur Stas Zhyrkov. (Foto: Vasyl Protsiuk)

Stas Zhyrkov ist der einzige ukrainische Regisseur im Exil, der an den großen deutschen Bühnen inszeniert. Nachdem er immer wieder Stücke über sein Heimatland gemacht hat, adaptiert er nun Saša Stanišićs Roman „Herkunft“ für das Berliner Ensemble. Eine Begegnung.

Von Peter Laudenbach

Direkt nach dem Überfall Russlands auf seine Heimat kam es dem ukrainischen Regisseur Stas Zhyrkov fast unmöglich vor, weiter Theater zu machen. Wie soll das gehen, wenn Städte bombardiert und Menschen ermordet werden? Ist es nicht unangemessen, vielleicht sogar respektlos, inmitten des Grauens einfach weiterzuspielen?

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