MeinungNahostkonfliktHerrschen „Zensur“ und „Paranoia“ beim Thema Gaza auf der Berlinale?

Von Kathleen Hildebrand und David Steinitz

Lesezeit: 7 Min.

Tilda Swinton, Javier Bardem und viele andere Künstlerinnen und Künstler behaupten, auf der Berlinale dürfe man keine Kritik an Israels Krieg in Gaza üben. Was nicht stimmt.
Tilda Swinton, Javier Bardem und viele andere Künstlerinnen und Künstler behaupten, auf der Berlinale dürfe man keine Kritik an Israels Krieg in Gaza üben. Was nicht stimmt. Imago/Independent Photo Agency/picture alliance/dpa

Stars wie Javier Bardem und Tilda Swinton greifen in einem offenen Brief das Festival scharf an. Die Vorwürfe der Künstler an die Jury und die Organisatoren sind teils absurd, im Einzelnen auch falsch.

Auf diese Promi-Post hätte Berlinale-Chefin Tricia Tuttle vermutlich lieber verzichtet. Am Dienstag veröffentlichte die US-Zeitschrift Variety einen offenen Brief, in dem mehr als 80 Künstler das Festival hart kritisieren. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Schauspielstars Javier Bardem und Tilda Swinton, der Hollywood-Regisseur Adam McKay („Don’t Look Up“) und die Fotokünstlerin Nan Goldin. Sie alle sind „bestürzt“ über das „institutionelle Schweigen der Berlinale zum Völkermord an den Palästinensern“, wie es in dem Text heißt.

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