Berlinale„Schockiert und angewidert“

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„Wenn die größten Filmemacher und Künstler unserer Zeit sich nicht klar positionieren, dann sollten sie wissen, dass die Geschichte über sie richten wird“, lässt Arundhati Roy Wim Wenders und seinen Jurykollegen ausrichten.
„Wenn die größten Filmemacher und Künstler unserer Zeit sich nicht klar positionieren, dann sollten sie wissen, dass die Geschichte über sie richten wird“, lässt Arundhati Roy Wim Wenders und seinen Jurykollegen ausrichten. Jonas Ekströmer/Imago

Die Schriftstellerin Arundhati Roy sagt ihre Reise zur Berlinale ab, weil die Jury um Wim Wenders ein Statement zum Leid in Gaza verweigert. Aber muss man Künstler zwingen, öffentlich im Nahostkonflikt Position zu beziehen?

Von Kathleen Hildebrand und David Steinitz

Die Berlinale inszeniert sich gern als politisches Filmfestival, als Ort der Diskussion und des Austauschs. Aber bereits zur Eröffnung am Donnerstag sah sich die Festivalleitung mit dem härtesten Vorwurf konfrontiert, den man einer Veranstaltung mit diesem Selbstverständnis machen kann: der Zensur.

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Film
:Die Berlinale hat ein Problem

Klar, es gibt reizvollere Reiseziele als Berlin im Februar. Aber wenn das Festival nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es dringend wieder mehr Stars in die Hauptstadt holen.

SZ PlusVon David Steinitz

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