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65. Berlinale:Alles wird gut

Charlotte Gainsbourg und James Franco in einer Szene von "Everything will be fine".

In Amerika unter der Regie von Wim Wenders gedreht: Charlotte Gainsbourg und James Franco in einer Szene von "Everything will be fine".

(Foto: Donata Wenders / Neue Road Movies)

Für Cannes ist Wim Wenders fast schon abonniert, doch sein neuer Film mit Charlotte Gainsbourg und James Franco läuft nun im Wettbewerb der Berlinale - allerdings außer Konkurrenz. Das Programm mit immerhin fünf deutschen Beiträgen ist außerdem komplett.

Wim Wenders' neuer Film "Every Thing Will Be Fine" läuft bei den 65. Filmfestspielen Berlin im Wettbewerb, und das ist eine echte Nachricht - denn Wenders hat zwar schon neun Mal am Wettbewerb von Cannes teilgenommen und dort diverse Preise inklusive der Goldenen Palme gewonnen; bei der Berlinale aber ist er viel seltener zu Gast.

Dennoch nimmt "Every Thing Will Be Fine" - in Amerika mit Rachel McAdams, James Franco und Charlotte Gainsbourg gedreht - nicht am Rennen um den Goldenen Bären teil, denn zugleich ist Wenders eine große Retrospektive gewidmet.

Der Wettbewerb der Berlinale, die am 5. Februar beginnt und am 15. Februar endet, ist jetzt komplett, mit fünf Beiträgen von deutschen Filmemachern. Der zweite Altstar ist Werner Herzog mit "Queen of the Desert", ein Wüstenepos, die Geschichte der britischen Abenteurer-Diplomatin Gertrude Bell, die von Nicole Kidman gespielt wird.

Aber auch Oliver Hirschbiegel und Andreas Dresen werden neue Filme vorstellen - "Elser" und "Als wir träumten". Sebastian Schipper nimmt das erste Mal am Wettbewerb teil, mit "Victoria" über einen Bankraub. Außerdem ist Terrence Malick mit "Knight of Cups" mit Christian Bale und Natalie Portman dabei und Benoît Jacquot, der mit Léa Seydoux "Tagebuch eines Zimmermädchens" gedreht hat.

Auch der Iraner Jafar Panahi nimmt wieder am Wettbewerb teil, ob er tatsächlich anreisen wird, bleibt abzuwarten. In Berlin soll jedenfalls "Taxi" gezeigt werden, der dritte Film, den er fertiggestellt hat seit seiner Verurteilung in Iran - eigentlich hatte er zwanzig Jahre Berufsverbot bekommen.