Berlin:Die gnadenlose Stadt

Lesezeit: 9 min

Bilder aus dem Inneren der Potse, Berlin

Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis der Räumungstermin für das Gebäude in der Potsdamer Straße 180 in Berlin-Schöneberg bekannt gegeben wird.

(Foto: Potse)

In Berlin hat sich alles verändert, nur die Potse ist so wie 1979: Alles ist für alle und umsonst. Jetzt aber kommt der Räumungsbefehl. Über die letzten Tage eines autonomen Jugendzentrums in der alles gentrifizierenden Gegenwart.

Von Sonja Zekri

Der Tiefpunkt kam kurz vor Weihnachten. Es war nicht der erste und würde nicht der letzte sein, aber schön ist so was nie. Ruby, die anders heißt, aber in diesem Text so genannt werden möchte, saß mit Freunden im Tommy-Weisbecker-Haus - einer winzigen autonomen Zelle in einer der bekanntesten autonomen Institutionen Berlins -, und blätterte durch Bilder aus den großen Zeit der Potse. Die Potse ist nicht direkt ihr Leben, aber ihre Jugend und damit zumindest ein großes Stück ihres Lebens, ein linkes autonomes Jugendzentrum in der Potsdamer Straße 180 in Berlin-Schöneberg. Kurz vor Weihnachten sieht es nicht gut aus für die Potse, denn dem Jugendzentrum droht die Räumung.

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