BerlinDie gekippte Stadt

Lesezeit: 8 Min.

„Ganz Berlin ist eine Wolke“: Postkarten-Idyll aus der Hauptstadt, Version 2026.
„Ganz Berlin ist eine Wolke“: Postkarten-Idyll aus der Hauptstadt, Version 2026. W.M.Weber/Zoonar/dts/Ge-Foto/S.Gudath/Schönig/IMAGO/Collage:SZ

Nicht nur die Touristen bleiben aus, auch Berlinern gefällt ihre eigene Stadt nicht mehr. Außer fürs Kaputtsparen scheint sich dort niemand mehr für irgendetwas zuständig zu fühlen. Klage einer Anwohnerin.

Von Johanna Adorján

SZ bei Google bevorzugen

Ein Wort, das man neuerdings oft hört: Kipppunkte. Es ist nicht das schönste deutsche Wort, da mehr als zwei aneinanderstoßende ps nicht nur aussehen wie ein Fehler, sondern beim Aussprechen auch einen Beinahe-Auffahrunfall im Mund verursachen, der nur durch jähes Abbremsen gerade noch verhindert werden kann. Doch zu all den Sachen, die in letzter Zeit gekippt sind oder in naher Zukunft zu kippen drohen, muss ein bereits vollzogener Kipppunkt unbedingt hinzugezählt werden: Er betrifft Berlin.

Zur SZ-Startseite

Literatur
:Der Ost-Erklärer, der kein Ost-Erklärer sein will

Lukas Rietzschel gilt schon länger als die junge literarische Stimme aus den neuen Bundesländern. In seinem neuen Roman „Sanditz“ steigert er sich zu großer Erzählkunst. Anruf bei einem Skeptiker, der den Hype noch nicht glauben will.

SZ PlusVon Christine Dössel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: