Berliner KulturverwaltungWünsch dir was

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Der frühere Kultursenator Berlins, Joe Chialo von der CDU und seine parteilose Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson.
Der frühere Kultursenator Berlins, Joe Chialo von der CDU und seine parteilose Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson. (Foto: Imago (2))

Haben Berlins Kultursenatoren Fördergelder zur Antisemitismus-Bekämpfung freihändig vergeben – trotz Bedenken ihrer Beamten? Bemerkenswerte Fakten aus von der SZ exklusiv ausgewerteten Akten.

Von Peter Laudenbach

Wenn der Parlamentarische Untersuchungsausschuss mit dem schönen Namen „Fördergeld“ am Freitag kommender Woche seine Arbeit im Berliner Abgeordnetenhaus aufnimmt, dürften auf die parteilose Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und ihren Amtsvorgänger Joe Chialo (CDU) anstrengende Monate zukommen. Der Ausschuss soll untersuchen, ob Chialo und Wedl-Wilson, so der Vorwurf der Opposition, gegen ausdrückliche Warnungen ihrer Verwaltung aus einem Sonderbudget von 3,4 Millionen Euro irregulär erhebliche Summen an Projektträger mit guten CDU-Kontakten verteilt haben. Sollten sie gegen Haushaltsrecht verstoßen haben, kann das nicht nur ein politisches, sondern auch ein juristisches Nachspiel haben.

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