Kundgebung in BerlinWas sich Roger Waters, Sahra Wagenknecht und Dieter Hallervorden unter Frieden vorstellen

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In etwas barschen und beleidigten Wiederholungen weisen Sahra Wagenknecht und andere Redner die Unterstellung zurück, Kritik an der Regierung Netanjahu sei antisemitisch.
In etwas barschen und beleidigten Wiederholungen weisen Sahra Wagenknecht und andere Redner die Unterstellung zurück, Kritik an der Regierung Netanjahu sei antisemitisch. Fabian Sommer/dpa

Man glaubt der BSW-Chefin und den auftretenden Künstlern am Brandenburger Tor ihre Empörung über den Krieg im Gazastreifen – aber allzu oft verrutschen die Tonfälle.

Analyse von Peter Laudenbach

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Wer in den 1980er-Jahren für den Frieden und gegen die Stationierung der Pershing-Raketen auf die Straße ging, musste auch die grauenvollen „Bots“ und den ewigen „We shall overcome“-Kitsch ertragen: Zum Pazifismus gehört offenbar eine gewisse Leidensbereitschaft, insbesondere bei der künstlerischen Begleitmusik. Seit Sahra Wagenknecht das Genre Friedensdemo als Aktions- und Selbstdarstellungsplattform für sich entdeckt hat, ist allerdings nicht nur das Musikprogramm bei ihren Veranstaltungen eine schwere Prüfung. Auch bei den Friedensbotschaften selbst geht so einiges durcheinander.

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Sahra Wagenknecht
:„Jeder Krieg ist ein Verbrechen“

Für die Forderungen nach „Frieden statt Wettrüsten“ und „Stoppt den Völkermord in Gaza“ stellen sich Tausende Menschen vor das Brandenburger Tor. Ein ungewöhnliches Bündnis aus Politikern und Künstlern skandiert ein entschlossenes „Nein“ zum Krieg.

SZ PlusVon Katharina Erschov und Meredith Haaf

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