Ihren Job hat Sarah Wedl-Wilson bereits verloren. Im April war Berlins parteilose Kurzzeit-Kultursenatorin wegen der sogenannten Fördermittelaffäre zurückgetreten. Nun droht dafür sogar Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen des Anfangsverdachts der Untreue in einem besonders schweren Fall, wie der Spiegel am Donnerstag berichtete. Darauf stehen mindestens sechs Monate und bis zu zehn Jahre Haft.
Berliner Fördergeldaffäre„Untreue in einem besonders schweren Fall“
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Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die frühere Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson aufgenommen. Der Vorwurf: Veruntreuung von Mitteln für die Antisemitismusprävention. Droht ihr sogar Haft?
Von Jörg Häntzschel
