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Wo er war, war Spektakel: Der „Duce“ beteiligt sich an der Feldarbeit bei  Rom.
Wo er war, war Spektakel: Der „Duce“ beteiligt sich an der Feldarbeit bei  Rom. Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo

Antonio Scuratis gigantischer Romanzyklus über Benito Mussolini hat Italiens Blick auf seine Vergangenheit erschüttert. Nun ist der letzte Band erschienen, „M“. Er ist: eine Warnung.

Von Thomas Steinfeld

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Fünf Bände umfasst der Roman „M“ des italienischen Schriftstellers Antonio Scurati. Er erzählt darin das Leben Benito Mussolinis, von der Gründung der faschistischen Miliz im Jahr 1919 bis zum Untergang der Republik von Salò Ende April 1945. Die Geschichte erzählt von steilem Aufstieg, fatalem Höhenflug und tiefem Fall. Millionen Tote säumen diesen Gang, Grausamkeiten ohne Maß, Verrätereien, die kein Ende nehmen: So viel Entsetzliches geschieht in diesen 26 Jahren, dass sich der Leser nicht gewundert hätte, wäre das Finale kaum mehr als ein hässlicher Aktenschluss gewesen.

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Debatte über „M. Son of the Century“
:Brutaler Verführer

Der Brite Joe Wright hat eine Serie über den Aufstieg des faschistischen Diktators Benito Mussolini gedreht – als Spektakel und Gewaltorgie. In Italien diskutiert man heftig, ob sie der Geschichte des Faschismus gerecht wird.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

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