Bayreuther Festspiele:"Ich habe mich zu wehren gewusst"

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Bayreuther Festspiele: Herrin auf dem Grünen Hügel: Katharina Wagner, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Bayreuther Festspiele und Urenkelin des großen Richard.

Herrin auf dem Grünen Hügel: Katharina Wagner, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Bayreuther Festspiele und Urenkelin des großen Richard.

(Foto: Nicolas Armer/dpa)

Nicht nur Corona hat den Auftakt der Bayreuther Festspiele überschattet. Ein Gespräch mit Chefin Katharina Wagner über Opern in der Pandemie und Sexismus in ihrem Haus.

Interview von Reinhard J. Brembeck

Katharina Wagner ist die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner, die 44-Jährige arbeitet als Regisseurin und leitet die Bayreuther Festspiele als Nachfolgerin ihres Vaters Wolfgang seit 2007. Am Montag eröffnet sie die Festspiele mit einer Neuproduktion von "Tristan und Isolde", es folgt eine Woche später der vierteilige "Ring des Nibelungen". Nicht nur Corona macht die Sache kompliziert. Vor einer Woche hat der "Ring"-Dirigent Pietari Inkinen sein Dirigat wegen Erkrankung zurückgeben müssen und wurde durch Cornelius Meister ersetzt, der den "Tristan" dirigieren sollte, den jetzt Markus Poschner macht. Und dann sind da noch die Sexismusvorwürfe im eigenen Haus. Der Nordbayerische Kurier hat in der vergangenen Woche von Übergriffen auf Frauen, Beleidigungen und sexistischen Sprüchen auf dem Grünen Hügel berichtet. Aber leicht war und ist in Bayreuth nie etwas. Das weiß auch Katharina Wagner, die beim Interview ihr vibrierendes Handy im Blick behält. Könnte eine neue Hiobsbotschaft sein.

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