Bayreuther Festspiele:Aufs Geld schauen

Der Freistaat Bayern will bei der anstehende Reform der Bayreuther Festspiele aufs Geld schauen. Man werde "die Interessen der öffentlichen Hand im Blick haben", betonte das bayerische Kunstministeriums. Nachdem Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zum Jahreswechsel angekündigt hatte, sich die Strukturen auf dem Grünen Hügel vornehmen zu wollen, hat der Stiftungsrat der Richard-Wagner-Stiftung einen Arbeitskreis zur Reform der Satzung der Stiftung wiederbelebt. Grütters: "Mir geht es darum, dass es in Bayreuth vernünftige und wirksame Strukturen gibt." Für die Sanierung des Festspielhauses auf dem Grünen Hügel hat der Bund im vergangenen Jahr weitere 84,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Genauso soviel soll vom Freistaat kommen. Ursprünglich war von Gesamtkosten von 130 Millionen die Rede gewesen. Rund 15 Millionen Euro fehlten im vergangenen Jahr, weil die Opern-Festspiele wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten.

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