Bayreuther FestspieleBeim Wotan, wo bleibt der Sinn?

Lesezeit: 3 Min.

Alles wird in Flammen stehen: Szene aus der neuen Bayreuther „Walküre“.
Alles wird in Flammen stehen: Szene aus der neuen Bayreuther „Walküre“.
Enrico Nawrath/Enrico Nawrath/Bayreuther Festsp

In der „Walküre“, der zweiten Folge des neu produzierten Bayreuther „Ring des Nibelungen“, wütet weiterhin die KI-generierte Bilderflut – und erzeugt Abwehrreflexe.

Von Helmut Mauró

SZ bei Google bevorzugen

Richard Wagner tut sich leicht, wenn er in Bezug auf seine Opern einer Freundin empfiehlt: „Sehen Sie nicht so viel hin, hören Sie zu!“ Man muss aber hinsehen, wenn nun in der Aufführung seiner „Walküre“ wieder ein Bild das nächste jagt. Das Team um die Theaterleute Marcus Lobbes und Nils Corte hat eine Software mit Bildern vergangener „Ring“-Inszenierungen gefüttert und zusätzlich dafür gesorgt, dass das Programm im Moment der Aufführung aus diesem Fundus nach geeigneten Bildern sucht, aber auch eigene produziert. Die Sängerinnen und Sänger stehen derweil an der Rampe, aufwendig kostümiert, aber weitgehend unbeweglich.

Zur SZ-Startseite

Bayreuther Festspiele
:Das Scheitern des Großmauls

Bayreuth zeigt ausnahmsweise zur 150-Jahr-Feier Wagners Frühwerk „Rienzi“. Der Erfolg ist durchschlagend – sollten solche Experimente in Zukunft zur Regel werden?

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: