TanzWer hat hier wen in der Hand?

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Kritiker werfen ihm ein Jetset-Leben vor: Balletttänzer Julian MacKay.
Kritiker werfen ihm ein Jetset-Leben vor: Balletttänzer Julian MacKay. IMAGO/Aristidis Vafeiadakis

Das Bayerische Staatsballett wirft seinen Startänzer raus – und der behauptet auf Instagram, über den Vorgang nur via Social Media erfahren zu haben. Was der Fall Julian MacKay über eine immer noch streng hierarchisch organisierte Branche erzählt.

Von Dorion Weickmann

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Vor zwei Jahren war die Welt noch völlig in Ordnung. Julian MacKay, Principal Dancer des Bayerischen Staatsballetts, geriet ins Schwärmen, sobald er auf seinen Arbeitgeber angesprochen wurde: Das Ensemble sei eine Heimat, Direktor Laurent Hilaire großzügig im Umgang mit Gala-Auftritten an anderen Häusern, und er könne problemlos eigene Projekte bis hin zu Filmplänen verfolgen. Das alles erzählte ein strahlend selbstbewusster MacKay beim Treffen an einem verregneten Sommertag in Berlin. Zwei Jahre später ist von dieser Harmonie nichts mehr zu spüren.

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