Wahlkampf:Schreibt keine Bücher, lasst es unbedingt sein

Germany's Green party candidate for chancellor Baerbock presents her book 'Jetzt: Wie wir unser Land erneuern\

"Achte darauf, dass du Wege findest, mit einem Fuß im Alltag zu bleiben." Diesen Ratschlag gibt Annalena Baerbock in ihrem viel diskutierten Buch "Jetzt".

(Foto: REUTERS)

Müssen Politikerinnen und Politiker sich mit einem eigenen Buch ein Denkmal setzen? Nach der Lektüre von Baerbock bis Laschet und von Brandt bis Schmidt: sehr gerne nicht.

Von Hilmar Klute

Im Jahr 1982 veröffentliche Willy Brandt ein autobiografisches Buch, dem er den schönen und kühnen Titel "Links und frei" gab. Es ist die Geschichte einer frühen Politisierung und zugleich das Dokument einer allseitigen politischen Wachheit, und mit diesen Sätzen geht es los: "Es war ein Sonntag im September. Am 14. September 1930 fanden Wahlen zum Reichstag statt, die den Nazis zum sensationellen Durchbruch verhalfen. Ich war Unterprimaner, bald siebzehn, politisch engagiert. Ich ahnte, dass viel auf dem Spiel stand."

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