Der Song „Hope of deliverance“ von Paul McCartney aus dem Jahr 1993 ist sicher nicht sein komplexester. Seicht plätschert die Melodie vor sich hin, ein paar Calypso-Percussions klingen so, wie eine Piña Colada aussieht. Mantraartig besingt McCartney im Text dann die Hoffnung auf Befreiung, also die „Hope auf Deliverance“, in der wir permanent leben. Die Hoffnung, dass Krisen überwunden und die Zeiten schon besser werden können. Raus aus der Dunkelheit. Wie? Keine Ahnung. Damit kann ja nun wirklich jeder etwas anfangen.
Tage der deutschsprachigen Literatur KlagenfurtIch krieg die Krise
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In Klagenfurt beginnt das Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis mit einer gemütlichen Rede von Ferdinand Schmalz.
Von Christiane Lutz
