Auswärtige Kulturpolitik muss sparen:Der Kahlschlag

Lesezeit: 4 min

Auswärtige Kulturpolitik muss sparen: Investition in die Demokratie oder Feigenblatt für eine Politik, die Ungleichheiten schafft? Goethe-Institut in Prag.

Investition in die Demokratie oder Feigenblatt für eine Politik, die Ungleichheiten schafft? Goethe-Institut in Prag.

(Foto: Russell Kord/Imago)

In Europa herrscht Krieg - und Deutschland streicht die Mittel der auswärtigen Kulturpolitik zusammen. Absurd? Aber ja.

Von Paul Munzinger

Wer die Jahresberichte des Goethe-Instituts oder des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zur Beschreibung der Auswärtigen Kulturpolitik liest, der findet Begriffe, wie sie schöner nicht klingen könnten: Austausch, Begegnung, Netzwerk, Augenhöhe. Und das gemeinsame Ziel von deutsch-afrikanischen Museumsgesprächen, von Medienprojekten in Ungarn oder einem Teehaus in Peking - allesamt durch das Goethe-Institut bezahlt - hängt noch etwas höher. Es heißt: Demokratie. "Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik", schreibt Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, "ist eine Investition in die Demokratie."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Krieg in der Ukraine: Zerstörte Panzer bei Kiew
Krieg gegen die Ukraine
Die besondere Expertise des BND
Arbeitskultur
Du bist nicht dein Job
SZ-Magazin
Patti Smith im Interview
"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Zur SZ-Startseite