Ausstellungen - Trier:Schon mehr als 4000 Besucher bei Trierer Römerausstellung

Ausstellungen - Trier: Münzen und römische Gefäße in der Ausstellung "Der Untergang des römischen Reiches" in Trier. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild
Münzen und römische Gefäße in der Ausstellung "Der Untergang des römischen Reiches" in Trier. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Trier (dpa/lrs) - In der ersten Woche der rheinland-pfälzischen Landesausstellung über den Untergang des Römischen Reiches sind an den drei Standorten bereits mehr als 4000 Besucher gezählt worden. "Wir sind sehr zufrieden", sagte die Sprecherin der Sonderausstellung in Trier der Deutschen Presse-Agentur. Nach ersten Erfahrungen kämen die meisten Besucher von außerhalb der Region - aus anderen Teilen Deutschlands und aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg.

"Die Rückmeldungen und die Gästebucheinträge in den Häusern sind sehr positiv." Die Schau "Der Untergang des Römischen Reiches" ist bis zum 27. November in drei Trierer Museen zu sehen. Für die Schau sind insgesamt rund 700 Exponate von 130 Museen aus 20 Ländern zusammengetragen worden. Neben dem Land Rheinland-Pfalz sind die Stadt Trier und das Bistum Trier beteiligt.

"Wir sind mehr als zufrieden. Wir hatten an einzelnen Tagen bis zu 550 Besucher im Haus", sagte der Direktor des Rheinischen Landesmuseums, Marcus Reuter. Über das große überregionale Interesse freue man sich, darauf habe man gesetzt. Das Landesmuseum nimmt als Hauptstandort den Untergang der Römer historisch in den Blick.

Die christliche Sicht übernimmt das Museum am Dom, die kulturhistorische Perspektive das Stadtmuseum Simeonstift Trier. "Wir sind überrascht und erfreut über die vollen Säle", sagte die Sprecherin für die drei Museen. Auch Schulklassen zählten zu den Besuchern. Nun hoffe man nur, dass Corona die Ausstellung im Herbst nicht ausbremse, sagte Reuter.

Die Ausstellung geht einer großen Frage der Weltgeschichte nach: Wie und warum ist das Römische Reich, das kulturell so hoch entwickelt war, untergegangen? Das Budget beläuft sich auf 5,7 Millionen Euro. Wegen Corona wird eher vorsichtig mit mindestens 100.000 Besuchern über die gesamte Zeit gerechnet. Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands und war einst größte Römermetropole nördlich der Alpen.

© dpa-infocom, dpa:220702-99-883001/2

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