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Ausstellung:Gib mir Picasso

"Confrontation": Der zeitgenössische Maler George Condo breitet sich im Berliner Museum Berggruen aus und entwickelt eine merkwürdige Nähe zu einem großen Kollegen.

Von Catrin Lorch

"Confrontation" ist ein Ausstellungstitel, der mindestens einen Konflikt suggeriert, wenn nicht sogar, dass es zum Showdown kommt. Dass nach der Begegnung nur einer übrig bleibt. "Confrontation" ist für eine solche Ausstellung - der amerikanische Maler George Condo gastiert in der noblen Moderne-Sammlung Berggruen in Berlin-Charlottenburg - eine eher unübliche Ansage. Denn meist geht es bei der Begegnung zwischen musealer Hochkunst und einem zeitgenössischen Gast ja darum, Nähe zu behaupten, meist sind das keine spannenden Präsentationen. Denn Malerei und Bildhauerei sind ohnehin klassische Disziplinen. Von George Condo, geboren 1957 in Concord, New Hampshire, zu sagen, er habe sich klassisch für einen weitgehend figurativen Stil entschieden, stimmt zwar, trifft es aber nicht. Denn vor allem ist er vulgär, kitschig, ordinär.

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