Ausstellung Film und Fotos vom Glück in Böhmen

Als Rena Dumont ihre zauberhafte Filmschnurre "Hans im Pech" über zwei nach Westdeutschland ausgewanderte Brüder drehte, die in den Sechziger Jahren mit hingebungsvoller Unbegabtheit die Beerdigung ihrer Tante in den heimatlichen böhmischen Wäldern organisieren müssen, lernte sie neben vielen anderen freundlichen Menschen in ihrer Heimat František Zemen kennen. Der heute 86-Jährige hatte sich als Kind eine Kamera gebastelt und unentwegt seine Familie fotografiert. Die Fotos gibt es noch, Herrn Zemen auch und den Film sowieso. Alles zusammen kündet von einem grenzenüberschreitenden Glück im Knödelland und wird heute und morgen im Gasteig präsentiert (Carl Amery Saal, 19 Uhr), die Ausstellung im Foyer vor dem Kleinen Konzertsaal läuft dann bis zum 8. April.