Aslı Erdoğan im Interview:"Ich muss hier unbedingt weg"

Lesezeit: 5 min

Aslı Erdoğan im Interview: Aslı Erdoğan (rechts) in den Armen ihrer Mutter nach der Freilassung aus dem Bakırköy-Gefängnis am 29. Dezember 2016 in Istanbul.

Aslı Erdoğan (rechts) in den Armen ihrer Mutter nach der Freilassung aus dem Bakırköy-Gefängnis am 29. Dezember 2016 in Istanbul.

(Foto: Ozan Kose/AFP)

Die türkische Schriftstellerin Aslı Erdoğan ist zur Zeit auf freiem Fuß, steht aber immer noch unter Anklage. Sie spricht darüber, warum sie in der Türkei nicht mehr leben kann - und Angst davor hat, ihre Wohnung zu betreten.

Interview von Tim Neshitov

Die Schriftstellerin Aslı Erdoğan will raus aus der Türkei. Wenn sie denn darf. Die viereinhalb Monate Haft im Bakırköy-Gefängnis (Vorwurf: Mitgliedschaft in einer Terrororganisation) haben sie gezeichnet. Sie hofft, dass sie nach der Therapie, die sie nun machen wird, wieder sie selbst sein kann. Aber die Türkei ist nicht mehr ihr Land. Nicht nur wegen der politischen Situation: "Seien wir ehrlich: Wer braucht hier noch so etwas wie Literatur?!" Ein Gespräch am Telefon - sie wohnt gerade in Istanbul bei ihrer Mutter.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Having a date night online; got away
Liebe und Partnerschaft
Was, wenn du meine große Liebe gewesen wärst?
Online nur zulässig, wenn die Bilder auch in Print verwendet werden!!!
Online-Sucht
"Kinder müssen lernen, Langeweile auszuhalten"
Wenn die Flut kommt: Das Haus besser vor Überschwemmung schützen
Wissen
Was Sie tun können, um das nächste Unwetter gut zu überstehen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB