Armutsbericht:"Ein neoliberales Narrativ, das Armut verharmlost und Reichtum verschleiert"

Lesezeit: 5 min

DEU Deutschland Germany Berlin 26 10 2017 Eine Obdachlose Person schlâÄ°ft in einem Schlafsack in

Eigentlich soll die Bundesregierung in ihren Berichten "die Ursachen von Armut und Reichtum darlegen", so der Auftrag. Aber das tue sie nicht, sagt Christoph Butterwegge.

(Foto: Jens Jeske/imago)

Die Bundesregierung behauptet in ihrem Armutsbericht, die Ungleichheit nehme nicht mehr zu. Das sieht der Forscher Christoph Butterwegge ganz anders. Ein Gespräch über Polarisierung und bizarre Kunstwörter wie "Wohlhabenheit".

Interview von Alex Rühle

Vor 20 Jahren erschien der erste "Armuts- und Reichtumsbericht" der Bundesregierung. Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge hat den aktuellen, sechsten Bericht, der momentan als Entwurf vorliegt, als Mitglied des wissenschaftlichen Gutachtergremiums der Bundesregierung kritisch begleitet. Fragen an einen Mann, der seit Jahrzehnten zu Armut, Reichtum und der Sprengkraft von sozialer Ungleichheit forscht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Betrug beim Online-Banking
Plötzlich fehlen 143 000 Euro auf dem Konto
Zähne und Zeitgeist
Generation Beißschiene
Man Relaxing At Home Talking To Partner On Smartphone; onlinedating
Dating
"Zu viel Ehrlichkeit halte ich für ein Warnsignal"
Psychische Erkrankungen
Wie sich eine Depression äußern kann
Fitness
Die komplizierte Sache mit dem Kalorienverbrauch
Zur SZ-Startseite