Wahlkampf:Was meint Laschet eigentlich?

Lesezeit: 3 min

SPD holt Union in Umfrage ein

Sieht er so aus, der digitale Dichter und Denker? Oder ist es doch nur Armin Laschet mit seinem Handy?

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Deutschland soll "ein Land der digitalen Dichter und Denker" werden - wenn es nach Armin Laschet geht. Über die Kunst, etwas scheinbar originell Klingendes zu sagen - und etwas anderes zu meinen.

Kommentar von Marc Hoch

Dass Klappern zum Handwerk des guten Wahlkämpfers gehört, will nun auch Armin Laschet im Schlussspurt beweisen. Der angeschlagene Kanzlerkandidat der Union hat am Sonntag in den sozialen Medien ein neues Werbevideo veröffentlicht. Darin legt er - unterlegt mit äußerst rasch geschnittenen Bildern - die zentralen Ziele seiner Kandidatur dar. Sie lassen sich auf eine fast schon klassische Trias zurückführen: erneuern, bewahren, versöhnen. Immer wieder wechseln sich in dem Bilderschnittlauch glückliche Menschen mit extremen Nahansichten ab: Dieser Kandidat ist ehrlich, nahbar und hört zu, so die Botschaft.

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