bedeckt München 11°

Stadt-Architektur nach Corona:UV-Licht im Aufzug allein genügt nicht

Th¸ringen stâÄ°rkt EigenheimfËÜrderung f¸r Familien

Abstandswahrung oder Dichte – wie geht es weiter mit dem Bauen?

(Foto: dpa)

Warenhäuser zu Sozialwohnungen! Die Pandemie bringt Architekten dazu, das Konzept der Stadt zu überdenken. Bloße Zersiedelung ist keine Lösung.

Von Till Briegleb

Jede Architektur erzählt auch eine Geschichte der Angst. Aus Angst vor der aufsässigen Arbeiterklasse wurde Paris im 19. Jahrhundert mit riesigen Boulevards zerteilt. Aus derselben Angst gab man dem Proletariat später Gartenstädte zum Wohnen. Fürsten und reiche Bürger verzierten aus Angst, ihr Status werde nicht erkannt, Häuser mit überquellendem Ornament und Dekor. Aber auch alltägliche Ängste wie die vor Einbruch, Kälte oder Lärm beeinflussen das Bild von Stadt und Gebäuden. Entsprechend ist auch die Angst vor Krankheit, wie sie seit Ausbruch der Covid-19-Epidemie den internationalen Architekturdiskurs bestimmt, gar nichts Besonderes: Wie wollen wir zukünftig bauen und leben?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
A very chilly christmas
Reden wir über Geld
"Ich bin ein Opportunist aus ganzem Herzen"
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
Narzissmus
Macht durch Mitleid
Vor dem Weltspartag
Sparen
Wie Eltern am besten Geld anlegen
Infektionsschutz in Thüringen
Covid-19
Wer sich wo mit Corona ansteckt
Zur SZ-Startseite