Zukunft des Reichsparteitagsgeländes:Hitler, Dylan, Grundig

Lesezeit: 5 min

Zukunft des Reichsparteitagsgeländes: Nürnberg ist nie nur Nürnberg, sondern immer das ganze Land - wegen des Reichsparteitagsgeländes.

Nürnberg ist nie nur Nürnberg, sondern immer das ganze Land - wegen des Reichsparteitagsgeländes.

(Foto: Alexander Gorkow)

In Nürnberg verdichtet sich die Geschichte deutscher Sehnsüchte. Die hatten, ob schön oder entsetzlich, Folgen bis heute.

Von Peter Richter

1000 Jahre Deutschland auf ein paar Quadratkilometern - wo sonst verdichten sich Nationalsozialismus und seine Folgen wie in Nürnberg. Wie sie die zerbombte Altstadt hier Gasse für Gasse wieder aufgebaut haben, nur halt meist mit sachlichen Neubauten. Wie sie das Wirtschaftswunder hier durchdekliniert haben, mit seinen großen, heute verschwundenen Namen. Zu schweigen von den Jahrhunderten zwischen Mittelalter, Renaissance und fränkischer Romantik. Wer dann wissen will, wie in dieser Stadt das eine zum anderen kam, muss nur ein Stück weit in den Süden, wo das Reichsparteitagsgelände der Nazis liegt mit dem Zeppelinfeld und dem Kongressbau, dessen Hufeisen sich ausnimmt wie die schmerzhafteste Gelenkkapsel der Weltgeschichte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Wissen
Halt mich
Kueche praktisch
Küchenplanung
"So breite Schubladen wie möglich"
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Inserate von Ungeimpften
Gesund, ungeimpft sucht
Chinas Reiche
Ich bereue nichts
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB