Architektur:Entwerfen, Bauen, Gestalten: Das letzte Männerreservat?

Lesezeit: 6 min

DOHA QATAR MAY 13 2018 A mock up of Al Wakrah Stadium designed by Iraqi British architect Zaha

Fans sprechen vom Siegeszug des Feminismus, Gegner maulen, man könne eine Frau nicht mit dem Bau eines Fußballstadions beauftragen: Zaha Hadids Entwurf für die Sportstätte in der katarischen Hafenstadt al-Wakra, die 2019 eröffnet wurde.

(Foto: Mikhail Aleksandrov/imago)

Es gibt mehr und besser ausgebildete Architektinnen als Architekten. Trotzdem werden Frauen viel seltener zu Entscheidungsträgerinnen der Baukunst und noch dazu werden sie schlechter bezahlt. Woran die Gleichberechtigung scheitert.

Von Gerhard Matzig

Es heißt der Stahlträger, der Beton und der Wolkenkratzer. Logischerweise herrscht inmitten solcher Virilität auch der Mann. In diesem Fall "ein Mann wie Sprengstoff". So heißt der deutsche Filmtitel des Architektur-Romans "The Fountainhead", verfasst von Ayn Rand. Im Buch wie in der Verfilmung realisiert der sprengstoffartige Architekt gegen alle Widerstände einen titanischen Turmbau. Gary Cooper stellt den Architekten dar. Er lässt keine Machismo-Geste aus. So entsteht der höchste Wolkenkratzer der Welt. Der am Ende wie eine gewaltige Erektion die Leinwand ausfüllt.

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