Arcade Fire in München:Wie gut muss der Mensch sein, dem wir zujubeln?

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Arcade Fire in München: Régine Chassagne (rechts) und Win Butler, hier beim Konzert in München, sind die schillernde Spitze von "Arcade Fire" - und auch noch verheiratet.

Régine Chassagne (rechts) und Win Butler, hier beim Konzert in München, sind die schillernde Spitze von "Arcade Fire" - und auch noch verheiratet.

(Foto: Jens Niering)

Seit den Vorwürfen gegen Sänger Win Butler sind "Arcade Fire" von Indie-Darlings zum Problemfall geworden. Ein vergrübelter Konzertbesuch.

Von Christiane Lutz

Zuerst sei einmal kollektiv darüber geseufzt, dass nichts, wirklich nichts verlässlich ist in diesen Zeiten. Nicht mal mehr die Band Arcade Fire. Die kanadischen Indie-Helden der frühen 2000er-Jahre mit ihrer kathedralenhohen Musik und dem freundlichen, familienartigen Band-Verbund, an dessen Spitze das glamouröse Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne steht. Arcade Fire waren woke, bevor es ein Wort dafür gab. Sie gut zu finden war nie besonders originell, so anschlussfähig waren sie. Bis jetzt.

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