LiteraturZwei Trottel wollen Terroristen werden

Lesezeit: 3 Min.

Fernando Aramburu, hochgepriesen für seinen Roman „Patria“, versucht es in seinem neuen Buch „Fabula“ mit der Don-Quijote-Version seines Lebensthemas, dem Eta-Terror.
Fernando Aramburu, hochgepriesen für seinen Roman „Patria“, versucht es in seinem neuen Buch „Fabula“ mit der Don-Quijote-Version seines Lebensthemas, dem Eta-Terror.
Marta Pérez/Imago

Der spanische Schriftsteller Fernando Aramburu hat eine schmerzhafte Spott-Satire über die Eta geschrieben. „Fabula“ zeigt, was passiert, wenn Ideologien sich verselbständigen.

Von Karin Janker

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Was ist die Antwort auf Hass und Hetze? Humor, sagt Fernando Aramburu. Und so hat der „große Autor der baskischen Tragödie“, wie er in Spanien genannt wird, nun einen satirischen Roman über ebendiese vorgelegt. „Fabula“ heißt Aramburus neues Buch auf Deutsch. Der Roman handelt von zwei jungen Männern, die ausziehen, um für „die baskische Sache“ zu kämpfen. Allerdings sind die beiden für ihr Vorhaben zu spät dran: Die Eta gibt den bewaffneten Kampf auf, kurz nachdem Asier und Joseba untergetaucht und auf einer Hühnerfarm in Südfrankreich untergekommen sind. Ausgerechnet, denn nun stinken die beiden tagein, tagaus nach Hühnermist.

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