Im Juni 2021 veröffentlichte der amerikanische Außenminister Antony Blinken einen Tweet, der in Russland durchaus aufmerksam wahrgenommen wurde. Aus Anlass des "Immigration Heritage Month" denke er an "den Weg meiner eigenen Familie", schrieb Blinken und postete ein Foto seines Urgroßvaters Meir, "der vor Pogromen in Osteuropa geflohen" und 1904 in New York angekommen sei. Dort sei Meir Blinkin "ein bekannter jiddischer Schriftsteller" geworden, der "über die Emigrationserfahrung an der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert" geschrieben habe.
Erzählungen von Meir BlinkinWo die Dunkelheit Erlösung ist
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Als Meir Blinkin in New York ankam, fand er eine stattliche Community vor: ein Geschäft im jüdischen Viertel, 1912.
20EME SIECLE/imago images/KHARBINE-TAPABORWer die Geschichte des Krieges in der Ukraine begreifen will, sollte die Stories von Meir Blinkin lesen, dem Urgroßvater des US-Außenministers Antony Blinken.
Von Hans-Peter Kunisch
