LiteraturPapa, spielen wir „Space Invaders“?

Lesezeit: 2 Min.

Der französische Autor Anthony Passeron hat dem Genre der Autofiktion eine eigene spannende Variante hinzugefügt.
Der französische Autor Anthony Passeron hat dem Genre der Autofiktion eine eigene spannende Variante hinzugefügt.
Jessica Jager

Verlorenes Kindheitsglück: Anthony Passerons Roman „Jacky“ verbindet ein Familiendrama mit der Geschichte der Computergames.

Von Gustav Seibt

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Jugend verschwindet gern in Fantasiewelten, in längeren Gedankenspielen, traditionell in Büchern und Heften (Karl May, „Perry Rhodan“, „Herr der Ringe“, „Harry Potter“), aber längst auch in Fernsehserien, in Weltraumfilmen. Einen eigenen Platz im Universum dieser Nebenwelten nehmen die Computerspiele ein, angetrieben von wachsenden Rechnerleistungen, weltweiter digitaler Vernetzung und einer medialen Revolution, die in den Achtzigerjahren einsetzte und bis heute noch kein Ende absehen lässt (auch hier wird die künstliche Intelligenz in völlig neue Räume vorstoßen).

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Literatur und Aids
:Leichen, die niemand mehr waschen wollte

Wenn ein Roman zu großer Geschichtsschreibung wird: Anthony Passerons „Die Schlafenden“ erzählt von der umfassenden Hilflosigkeit in der ersten Phase der Aids-Pandemie.

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