Oper „La forza del destino“Wenn Figur und Darstellerin eins werden

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Eine Geflüchtete, allein in der Kulisse des Genfer UN-Parlaments: Anna Netrebko als Donna Leonora in Verdis „La forza del destino“.
Eine Geflüchtete, allein in der Kulisse des Genfer UN-Parlaments: Anna Netrebko als Donna Leonora in Verdis „La forza del destino“. (Foto: Monika Rittershaus)

Anna Netrebko sei eine der besten Sängerinnen unserer Zeit, deshalb habe man sie ins Opernhaus Zürich eingeladen, sagte der Intendant. Das gefiel nicht allen. Über einen Abend mit Verdi, einer nervösen Sopranistin – und einem gar nicht so fernen Krieg.

Von Egbert Tholl

Da stehen sie wieder. Etwa ein Dutzend Menschen sind vor dem Opernhaus Zürich versammelt, direkt vor dem Eingang, sie halten ukrainische Flaggen, alles in allem sehr friedlich. Drinnen im Opernhaus wird gleich die Premiere von Giuseppe Verdis „La forza del destino“ beginnen. Mit Anna Netrebko als Donna Leonora. Wegen Netrebko demonstrieren diese Menschen. Wie fast immer, wenn sie irgendwo auftritt, seit Beginn von Putins verbrecherischem Krieg gegen die Ukraine.

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