Anke Engelke im Kino:Deine Stimme zählt

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Anke Engelke im Kino: Anke Engelke ist vor der Kamera so intensiv und konzentriert, dass man meint, ihre Gedanken sehen zu können

Anke Engelke ist vor der Kamera so intensiv und konzentriert, dass man meint, ihre Gedanken sehen zu können

(Foto: Tom Trambow)

Eine meisterhafte Anke Engelke spricht lippensynchron Monologe von Frauen in Carolin Schmitz' fesselndem Film "Mutter".

Von Johanna Adorján

Der Film "Mutter" von Carolin Schmitz zeigt, was für großartige Dinge passieren können, wenn man künstlerisch etwas Neues wagt. Er basiert auf Interviews, die die Regisseurin mit acht Müttern gemacht hat, völlig normalen Frauen, es sind eigentlich keine ausgefallenen Biografien darunter. Sie erzählen darin sehr offen von ihren Erfahrungen, auch den schwierigen, geben Intimes preis. Diese Tonaufnahmen sind im Film zu hören, es gibt so gut wie keinen weiteren Text. Doch anstelle der acht Frauen ist durchweg Anke Engelke zu sehen: Sie spricht die Aussagen der Frauen lippensynchron, und zwar so perfekt, dass es wirkt, als wäre sie es, die da redet. Als wäre die jeweilige Stimme ihre.

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