DebatteSollen sie doch brennen

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Menschen suchen Schutz in einer Kiewer Metro-Station, während heftige russische Luftangriffe auf die Stadt niedergehen.
Menschen suchen Schutz in einer Kiewer Metro-Station, während heftige russische Luftangriffe auf die Stadt niedergehen. Evgeniy Maloletka/dpa

Hass ist eines der wenigen Dinge, die Ukrainer und Russen nach mehr als vier Jahren Krieg noch verbinden. Das ist fatal, denn:  Gewalt, die in einem solchen Ausmaß kultiviert wurde, wird nicht in den Schützengräben bleiben.

Gastbeitrag von Sergey Maidukov

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Kürzlich betrat ich ein Café in Kiew und sah eine Frau, die einen Barista anschrie. Soweit ich erkennen konnte, hatte sie ihn dabei ertappt, russische Musik zu hören. Ihre Wut war heftig und echt. Einen Moment lang dachte ich, sie würde ihn tatsächlich schlagen. Er starrte auf den Boden und kämpfte sichtlich darum, die Fassung zu bewahren. Die beiden wirkten, als trenne sie ein Schlachtfeld und nicht eine Kaffeemaschine.

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SZ PlusVon Sonja Zekri

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