Film„Kann ich das überhaupt?“

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„Ich war mir sehr bewusst, dass Außenstehende möglicherweise Vorurteile haben könnten, weil ich den Film zusammen mit meinem Vater mache“: Ronan Day-Lewis (rechts) neben seinem Vater Daniel.
„Ich war mir sehr bewusst, dass Außenstehende möglicherweise Vorurteile haben könnten, weil ich den Film zusammen mit meinem Vater mache“: Ronan Day-Lewis (rechts) neben seinem Vater Daniel. (Foto: IMAGO/Cinema Publishers Collection)

Oscarpreisträger Daniel Day-Lewis kehrt für das Regiedebüt seines Sohns Ronan aus der Schauspielrente zurück. Ein Gespräch mit Vater und Sohn über familiäre Selbstzweifel und die Aufarbeitung des Nordirlandkonflikts in ihrem Drama „Anemone“.

Interview von Martin Wittmann

Daniel Day-Lewis, 68, und sein Sohn Ronan, 27, sitzen in einem schicken Londoner Hotel. Der Ältere topfit, kahl rasiert, mit stylisher, orange getönter Brille; der Jüngere mit halblangen Locken, in schluffiger Shirt-Jeans-Kombi und Chucks. Sie scheinen sich blendend zu verstehen. Es scheint der Vater-Sohn-Beziehung nicht geschadet zu haben, dass sie gemeinsam ein Drehbuch geschrieben und es dann auch zusammen verfilmt haben, der Vater als Hauptdarsteller, der Sohn als Regisseur.

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