Intendant Andreas Beck über Corona:"Meine Sorge ist eher, dass wir verlernen, was Verbindlichkeit bedeutet"

Lesezeit: 6 min

Intendant Andreas Beck über Corona: Wer hier rein will, muss schon sehr entschlossen sein und sich geimpft, getestet und mit Maske in das dann ziemlich leere Theater kämpfen.

Wer hier rein will, muss schon sehr entschlossen sein und sich geimpft, getestet und mit Maske in das dann ziemlich leere Theater kämpfen.

(Foto: Judith Buss)

Strengere Corona-Auflagen als in Bayern gibt es für die Kultur nirgendwo. Andreas Beck, Intendant des Münchner Residenztheaters, über den Alltag an einem Haus, in das nur reinkommt, wer sich richtig ins Zeug legt.

Interview von Christiane Lutz

Offen, geschlossen, jetzt wieder offen, aber unter strengsten Auflagen: Andreas Beck, seit Herbst 2019 Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels, hat mehr als die Hälfte seiner Münchner Zeit im Pandemiemodus zwischen Verschieben und Moderieren verbracht. Nun sitzt er an einem leuchtend roten Tisch in seinem Intendantenbüro und strahlt eine Mischung aus Amüsiertheit, Fatalismus und wilder Entschlossenheit aus, neben der Heizung schnarcht sein Mops.

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