Manche Leute wollen einfach nicht verstehen. Schlimmer noch, sie empfinden exakt das Gegenteil von dem, was ein Künstler mit seinem Werk auslösen wollte. Kann man „Wolf of Wall Street“ schauen und danach Lust auf Drogen und Aktienhandel bekommen? Sich nach „Fight Club“ begeistert im Keller prügeln? Nach „Soylent Green“ lustvoll in einen Big Mac beißen? Klar.
MännlichkeitVerloren. Einsam. Und ein bisschen mörderisch
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Ist der Serienmörder Patrick Bateman aus „American Psycho“ der erste Männlichkeitsinfluencer? Oder bloß ein armer Kerl? Eine Einladung zum Missverständnis, das 2026 aktueller denn je scheint.
Von Thore Rausch
