bedeckt München

Debatte um Amanda Gorman:Wer spricht in wessen Namen?

Patricia Klobusiczky, Kübra Gümüşay und Hadija Haruna-Oelker.

(Foto: Michael Kellner; DPZCapital Headshots Berlin; Katarina Ivanisevic)

Wer darf, wer soll, wer kann Literatur übersetzen: Elf Profis über den Streit um Amanda Gorman und die Fragen nach Aneignung und Anmaßung.

Amanda Gorman wurde schlagartig berühmt, als sie bei der Inauguration von Joe Biden "The Hill We Climb" vortrug. Jetzt wird ihr Gedicht in viele Sprachen der Welt übersetzt, wobei die Übersetzung ins Niederländische für Aufregung gesorgt hat: Marieke Lucas Rijneveld hatte den Auftrag zurückgegeben, nachdem die Journalistin Janice Deul einen Proteststurm dagegen ausgelöst hatte, dass eine weiße Person mit der Übersetzung betraut worden war. Diese teile die Prägungen der schwarzen Dichterin nicht. Müssen Übersetzerinnen und Autoren die Erfahrungen einer gemeinsamen Identität teilen, um Literatur sinnvoll in andere Sprachen bringen zu können? Die Frage wird auch unter deutschen Übersetzerinnen und Übersetzern heftig diskutiert. Wir haben einige gefragt, beginnend mit den drei Übersetzerinnen von Amanda Gorman ins Deutsche.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Portrait of serious boy sitting on armchair at home model released Symbolfoto property released VABF02857
Familientrio
Was tun, wenn ein Kind ausgegrenzt wird?
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Coronavirus
Zahlen lügen nicht - oder doch?
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Zur SZ-Startseite