Es gibt einige, nein, überwältigend viele Gründe gegen eine hebräischen Verlag in Berlin. Die winzige Leserschaft. Der Satz der Texte von rechts nach links. Die Isolierung Israels wegen des Gaza-Krieges. Der wachsende Antisemitismus. Und dann: Deutschland, nein, Berlin, wenige Orte sind historisch belasteter.
Hebräischer Verlag in Berlin„Ich bin kein Volk, ich bin ein Mensch“
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„Auf keinen Fall will ich zurück nach Israel“: Moshe Sakal (links) und Dory Manor in ihrem Berliner Büro.
Friedrich BungertZwei Israelis haben einen Verlag für hebräische Literatur gegründet, in Berlin, den ersten seit 1938. Eigentlich ein völlig aussichtsloses Unterfangen – und ein kleines Wunder. Ein Besuch bei den Verlegern.
Von Sonja Zekri
