Münchner OpernfestspieleDer Zauber ist die Liebe selbst

Lesezeit: 2 Min.

Alcina, die fabelhafte Jeanine De Bique, in ihrer Kunstwelt und in Frida Kahlos Bild „Die Wunde“ als Passepartout ihres Schmerzes.
Alcina, die fabelhafte Jeanine De Bique, in ihrer Kunstwelt und in Frida Kahlos Bild „Die Wunde“ als Passepartout ihres Schmerzes. Geoffroy Schied

Händels „Alcina“ erzählt bei den Münchner Opernfestspielen von einer Liebe, die nicht sein darf. Die Inszenierung ist ein musikalischer Triumph.

Von Egbert Tholl

SZ bei Google bevorzugen

Zwei Stunden lang sieht es so aus, als würde diesmal die Geschichte ganz anders erzählt. „Alcina“ ist vermutlich die beliebteste Oper aus Georg Friedrich Händels barocker Hit-Werkstatt, regelmäßig kann man Neuinszenierungen erleben. Das hat gute Gründe: Händel hat hier viele tolle Arien hineingepackt, einige davon mit den schönsten instrumentalen Begleitungen und Einleitungen, die er je ersonnen hat. Dann spielt das Ganze noch auf der Insel der Zauberin Alcina, die die blöde Angewohnheit hat, Menschen in Felsen, Tiere oder Bäume zu verwandeln, und Liebhaber mit magischem Zauber an sich bindet. Einem fantastischen Ausstattungsfest steht also nichts im Weg.

Zur SZ-Startseite

Klassik
:Kopfkino fürs Orchester

„The Mahler Competition“ in Bamberg gilt als der wichtigste Dirigierwettbewerb der Welt. Im Finale traten die besten drei von 270 Kandidaten an. Worauf kommt es neben Technik an?

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: