Metronomy - "Metronomy Forever" (Because Music)

Viel smoother dagegen die Musik der britischen Indie-Popper von Metronomy, die man im 21. Jahr ihrer Existenz wohl schon Veteranen nennen kann. Funky Basslines paaren sich hier mit genau dosiert pumpenden Drums, aparten Elektronikklängen - und gelegentlicher Schrammelgitarre, wobei letztere dank einer stets artig arty bleibenden Soundästhetik nichts Kontaminierendes an sich haben. Die Weste auf der Dandyparty bleibt weiß. Die Hooklines sind so nett, dass sie einen ebenso schnell einfangen, wie sie einen am Ende jedes Songs wieder vom Haken lassen. 17 Songs sind es auf dem neuen Album "Metronomy Forever" (Because Music). Ziemlich viele. Kurzum, das ist alles ziemlich makellos sexy. Aber eher ein One Night Stand. Von Von Juliane Liebert

Bild: Universal Music 13. September 2019, 05:022019-09-13 05:02:52 © SZ.de/tmh