Honey Hahs - "Dear Someone, Happy Something" (Rough Trade)

Ein guter Moment, um an die Zukunft der Popmusik zu denken. Zum Beispiel in Form von den Honey Hahs, drei englischen Teenager-Schwestern aus Südlondon (Rowan ist 16, Robin 13 und Sylvie 11 Jahre alt), deren Debütalbum "Dear Someone, Happy Something" beim Kult-Label Rough Trade erscheint und von Ex-Pulp-Bassist Steve Mackey produziert wurde. Eine Art Indie-Variante der Jackson Five also? Sorgen machen muss man sich, nach allem, was man so hört, wohl nicht. Auch die Musik klingt nach natürlicher Entwicklung: Keine Indie-Schmachter für Erwachsene, sondern freundliche Folklieder mit Harmoniegesang, Gitarren und kindlicher Perspektive. Entwaffnend und ehrlich - sogar, wenn es um Trump geht. Von Annett Scheffel

Bild: Rough Trade 7. September 2018, 05:102018-09-07 05:10:33 © SZ.de/doer