TanzFinal Cut

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Dämonische Rituale: Szene aus „Thikra: Night of Remembering“, der letzten Arbeit von Akram Khan mit seinem eigenen Ensemble.
Dämonische Rituale: Szene aus „Thikra: Night of Remembering“, der letzten Arbeit von Akram Khan mit seinem eigenen Ensemble. Fabian Schellhorn

In Schönheit sterben: Der Choreograf Akram Khan beendet mit dem Stück „Thikra“ die Arbeit mit seiner Londoner Company. Aus Gründen.

Von Dorion Weickmann

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Kein Hauptstadt-Auftritt seit bald zwei Jahrzehnten, jetzt immerhin eine Stippvisite im Haus der Berliner Festspiele: Zu Gast war die Company des britisch-bengalischen Tanzmeisters Akram Khan, seines Zeichens Virtuose des indischen Kathak-Tanzes und bildgewaltiger Bearbeiter der Märchen und Mythen vom indischen Subkontinent. Khan ist von Stuttgart bis Dresden gut im Geschäft, hat unlängst das magische „Turning of Bones“ für Gauthier Dance inszeniert und an der Dresdner Semperoper mit „Vertical Roads“ eines seiner spektakulärsten Stücke einstudiert. Dagegen geriet seine in London ansässige Akram Khan Company seit dem Brexit aus dem Blick. Das Berliner Gastspiel von „Thikra – Night of Remembering“ markiert den endgültigen Abschied: Es ist Khans letzte Arbeit für das eigene Ensemble. Mit gutem Grund, muss man wohl sagen.

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