DebatteDie Lage ist zu brenzlig, um nicht gegen die AfD zu kämpfen

Lesezeit: 5 Min.

Landeschef Ulrich Siegmund und AfD-Chefin Alice Weidel.
Landeschef Ulrich Siegmund und AfD-Chefin Alice Weidel.
Collage: sted/SZ, Fotos: dpa, Reuters

Warum kommt kein Verbotsverfahren zustande gegen diese „in Teilen gesichert rechtsextreme“ Partei? Und: Was soll „in Teilen“ überhaupt bedeuten, wenn das Spitzenpersonal selbst seine extremsten Protagonisten verteidigt? Drängende Fragen im Sommer 2026.

Gastbeitrag von Norbert Frei

SZ bei Google bevorzugen

„Warum gibt es keine Demonstrationen gegen die AfD?“, fragte mich kürzlich ein israelischer Freund, der tief deprimiert und zornig ist über die Situation in seinem Land. Ich hätte, ein bisschen taktlos, zurückfragen können, was der eindrucksvolle Protest gegen die Netanjahu-Regierung ausgerichtet hat, der Hunderttausende Israelis monatelang auf die Straße gehen ließ, ehe das furchtbare Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 alles veränderte. Stattdessen habe ich gesagt: „Ich weiß es nicht. Aber es macht mich rasend, wie viele in unserem Land offenbar schon alle Hoffnung haben fahren lassen, dass wir das Schlimmste noch verhindern können.“

Zur SZ-Startseite

Debatte
:Die Stunde der Dilettanten

Städte wie München und Berlin führen ein gefährliches Schauspiel auf: Wie beschädigen wir die Kultur durch Arroganz und Ahnungslosigkeit? Es ist eine Revue mit gewissem Ausgang.

SZ PlusEssay von Peter Laudenbach

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: