Es waren die Spritpreise. Die Mieten. Die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Vernachlässigung des ländlichen Raumes und der mangelnde Respekt für den Wähler natürlich, zumal im Osten. Nicht zu vergessen, die Migration und die Reformen und überhaupt: Merz, Merz, Merz. Der Jubel der AfD in Sachsen-Anhalt war noch nicht verklungen, da beugte sich das demokratische Deutschland bebend vor Sorge über das Ergebnis und erklärte.
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Ginge es nach AfD-Chefin Weidel, würde die Partei im Bund ebenfalls auf 40 Prozent zusteuern.
Foto: Imago/Halil SagirkayaMacht es einen Unterschied, weshalb die eine oder andere Gruppe ihr Kreuz bei der AfD gemacht hat? Aus Sicht der Demokratie wurden Fakten geschaffen – und jeder Wähler dieser Partei ist verantwortlich für das, was jetzt geschieht.
Essay von Sonja Zekri
