Durch die Echokammern des rechten Randes wabert seit einiger Zeit ein neuer Kampfbegriff. Agitiert wird gegen den "Milliardärssozialismus", der als eine Chimäre aus internationalem "Big Business" und Obrigkeit vorgestellt wird. Als Endform des "woken Kapitalismus" soll er unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Menschen unterjochen, Vollstrecker des Planes seien die Grünen. Das ist eine bemerkenswerte Volte, musste sich die Ökopartei doch jahrzehntelang Welt- und Wirtschaftsferne vorhalten lassen. Nun sollen sie die aggressivsten Agenten des großen Geldes sein.
Programm der AfDJetzt neu bei der AfD: Hass auf Reiche
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Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD, steht eigentlich in der Tradition des Thatcherismus. Diese Strömung wird in der Partei aber immer mehr verdrängt.
Michael Kappeler/dpaDas gehobene Milieu der Partei trommelt gegen den "Milliardärssozialismus". Welches Kalkül steckt dahinter?
Gastbeitrag von Volker Weiß
